VLN 1 02.04.2016

Am Freitag begrüsste uns die Eifel mit einem echten Aprilscherz. Da sagt mir mal noch einer, die da oben hätten keinen Humor :-) !!
Frau Holle puderte die ganze Eifel in schlichtes Weiss, sodass das Training am Freitag erst am Mittag aufgenommen werden konnte. Spielte für mich dieses Mal keine Rolle, denn es sollte ohnehin nicht gefahren werden. Wir hatten genug damit zu tun, die Kundenfahrzeuge mit dem LiveStream System auszustatten. Damit war ich dann auch den ganzen Tag beschäftigt und konnte erst am Abend gegen 20.30 die Schraubenzieher und Kabelbinder aus der Hand legen. Leider fiel unser neuer Mann Jan am Ring mit einem gebrochenen Fuss und Bänderrissen kurzfristig (leider aber auch längerfristig) aus, sodass wir hier wohl nachrüsten müssen. Wir wünschen ihm rasche Genesung!
Auch Danielle traf am Nachmittag ein und übernahm sofort in gewohnt professioneller Manier die neuen Aufgaben.
Wir hatten uns vorgenommen, ein paar weitere Tests zur Reduktion der Bandbreite im Stream zu versuchen, was sich am Samstag als voller Erfolg herausstellte. Somit sollten wir für andere Systeme am Ring wie das GPS Auge kein Problem mehr darstellen. Auch sollte während grösserer Veranstaltungen die geringe Bandbreite ausreichend sein, um Live-Video weiter verbreiten zu können.
Durch einen neuen Lizenzvertrag dürfen wir momentan nur in die box streamen. Wir arbeiten aber weiter daran, dass wir Euch die Bilder in Zukunft auch wieder im Internet zur Verfügung stellen dürfen.

Wir liessen den Freitag Abend bei einem leckeren Essen im Hotel Rieder ausklingen, danach ging es dann wie immer zu Anneliese und der Pension Michels. Ich freute mich trotz vollen Magens auf Joseph`s Rührei am nächsten Morgen.
Es war den ganzen Tag sakrisch kalt, leichte Verkühlung bahnte sich an….macht nichts. Nur die Harten kommen in den Garten; es soll am Samstag besser werden. Sagen die Wetterpropheten.

Samstag Morgen noch schnell ein paar Kilometer auf die Uhr gelaufen, dann Frühstück. Nebel am Himmel, aber windig. Das sollte sich schnell verziehen.
Am Ring angekommen, noch schnell Änderungen hier und da an den Konfigurationen, dann war alles parat für das Qualifying. Verzögerung durch Nebel. War irgendwie klar.

Ugo und Alberto sollten als erste ihre Pflichtrunden drehen, dann ich, zu guter Letzt Bernd. Wir hatten im Manga-Baby den RN-Pro mit installiert. Schöne Bilder liefert das System.
Das Training verlief ohne grössere Zwischenfälle; ich fand mich sofort wieder im alten Gefährt zu recht. Es ist dennoch etwas anderes, mit Zwischengas zu fahren, wenn man vorher diese schönen Paddleshifts zur Verfügung hatte. Aber Old-School macht immer wieder Spass. Man muss noch etwas mehr arbeiten im Auto.

In der V5 stand ein alter Recke in Form eines M3 GT auf der Pole. Hatte die Thiemann Truppe es doch der Phalanx der Porsche gezeigt, wo der Bartl den Moscht holt. Sollte er auch gewinnen können? Man wird sehen. Dennoch fand ich mich in meiner Annahme bestätigt, dass in der V5 immer noch der Fahrer entscheidend ist. Für uns lief es nicht so dolle. Ich konnte lediglich in der einen Runde eine 9:59 fahren, Bernd, das erste Mal mit dem Manga auf der NOS fuhr ebenfalls eine 9:59, dann in seiner zweiten Runde eine 9:53. Das reichte aber nirgends hin, obwohl ab Platz 6 die Autos alle innerhalb von 8 Sekunden waren. Ich war für mich dennoch recht zufrieden. Ist mir bie dato noch nicht gelungen, ins Auto einzusteigen und sofort eine recht gute Zeit zu fahren. Langsam verinnerlicht man das scheints….

Den Rennstart fuhr Alberto und übergab nach einem unspektakulären Stint an Ugo, der es dann mit 11er Zeiten eher italienisch gelassen anging. Die beiden hatten sichtlich ihren Spass und darauf kommt es am Ende an! Ich durfte als Dritter ran. der Halter für die Trinkflasche hatte es offensichtlich vorgezogen, sich über den Winter in den längeren Schlaf zu begeben, denn er glänzte durch Abwesenheit :-) ! Wohin also mit der Flasche, die ich zwischen den Beinen eingeklemmt wohl kaum über den Stint an dieser Position behalten würde. Raus damit; kein Trinken für den Stint; auch mal was Neues. Ich fuhr raus und hatte das Gefühl, wie auf Eiern zu fahren. Ugo hatte soviel Pickup aufgesammelt, dass ich ganze zwei Runden gebraucht habe, das los zu werden. In der ersten Runde ging es daher öfters mal quer dahin. Am Schwedenkreuz bei 220 einlenkend und merkend, dass das Heck kommt war mir dann doch ganz kurz etwas mulmig zumute. Ging aber alles gut. Später fuhr ich dann einfach meine Runden zu Ende und dachte mir, nix kaputt machen und Auto heil wieder abstellen. Zu gewinnen war ausser der roten Laterne sowieso nichts weiter.

Es hat dennoch Spass gemacht. Die neuen Regelungen zu den Flaggensignalen haben sich in meinen Augen bewährt, wenn es auch dazu am Freitag in der Fahrerbesprechung noch die ein oder andere unnötige Diskussion dazu gegeben hatte. Also alles gut!

Leider wird der Einsatz wohl der Letzte Einsatz des Manga-Babys in der VLN gewesen sein.

Nach dem 24er wird dann das neue Fahrzeug eingesetzt. lasst Euch überraschen.

Danke an die Hofor-Küpper-Crew für das entspannte Wochenende!

Es war mal wieder super nett bei Euch.

Gruss,
Lars

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