SORG Rennsport #71 24h Dubai 2015

Was für ein tolles Erlebnis, dieses Rennen auch nach 2014 wieder bestreiten zu können.

Nach ein paar erholsamen Tagen über die Weihnachtszeit habe ich mich am Dienstag in den grossen Sandkasten aufgemacht. Hatte schon beim Checkin ein wenig Glück, dass mein Flug auf Business upgegraded wurde; manchmal zahlt sich die Viel-Fliegerei scheinbar doch aus :-)!

Mit etwas Verspätung in Dubai angekommen habe ich das Mietauto abgeholt und meinen Teamkollegen Paul aufgegriffen. Auch Oliver sah ich kurz mit seiner Nora. Die beiden weilten allerdings an anderer Stelle auf und nicht unter der Palme!

Das Arabian Ranches Golf Club Hotel liegt direkt an der Strecke, somit sehr komfortabel um auch mal eben zwischen den Stints dorthin zu verschwinden (ob das gehen sollte, würde ich später sehen).

Am Morgen des Mittwochs schön mit den Fahrerkollegen des M3 GT4 gefrühstückt und dann auf zur Strecke und das Team SORG Rennsport aufsuchen. Voll freudiger Erwartung dann auch endlich unsere Box gefunden. Grosses Hallo allerortens, man kennt ja nun doch schon einige Leute. Die Fahrzeuge standen schon fix und fertig da; wie immer eine klasse Vorbereitung des Teams.

Der Mittwoch sollte eher Entspannung sein; Papierkram erledigen, Sitzproben durchführen, Team-Besprechung, ein paar Besichtigungsrunden mit dem Mietauto. Ich hatte noch eine kleine Sonderaufgabe am späten Nachmittag. Ich durfte die Gäste des Sponsors ein paar Runden über den Kurs chauffieren.

Die Mission Possible Jungs hatten das Private Practice Event gebucht, um sich auf den Kurs und das Auto einzuschiessen. Es war schon dabei abzusehen, dass das 24h Rennen eine echte Aufgabe sein würde; aber die Jungs incl. der Mechaniker waren hochmotiviert und ich hatte zu keiner Zeit einen Zweifel, dass sie das schaffen würden; spannend war es dennoch!

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Rege Betriebsamkeit hier und da, aber alles lief geordnet ab. Papierkram und Klamotten Abnahme schnell erledigt. Volle Konzentration auf das Auto.
Die Mitstreiter Andreas, Seppi und Christian trudelten auch nach und nach ein. Man merkte sofort, dass wir gut harmonieren würden.

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Die Taxifahrten liefen ganz gut ab, obwohl uns 10min von der Rennleitung “geklaut” wurden und damit nicht alle durchgeführt werden konnten. Es waren für mich die ersten Meter im M235i. Das Auto fühlte sich auf Anhieb ganz gut an. Etwas zickig auf der Hinterachse und etwas zu hart gefedert, aber dem konnte schnell Abhilfe geschaffen werden. Lediglich die Dämpfer mussten einen Klick weicher gestellt werden und damit war das Auto nahezu perfekt. Der nächste Tag mit freiem Training und Qualifikation konnte kommen.
Es hat sich schon während der 1 Stunde Taxifahrten gezeigt, dass das Training vorab absolut erfolgreich gewesen ist. Ich bin nahezu ungeschwitzt aus dem Auto ausgestiegen. Klasse, viel Reserven für das Rennen….das ist aber wohl auch dem neuen Anzug vom Peter zu verdanken, der einen ordentlichen Abtransport der Feuchtigkeit garantiert und so für eine angenehme Kühle auf der Haut sorgt.

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Den Abend ließen wir beim Welcome-BBQ ausklingen. Da der Veranstalter dieses Jahr deutlich mehr Karten dafür zur Verfügung gestellt hatte, war nahezu das gesamte Fahrerlager versammelt. Tolle Stimmung!

Spannung steigt; wo würden wir liegen, welche Zeiten würde ich fahren können im Vergleich zu dem Z4 aus 2014? Seppi hatte in Dubai schon Erfahrung auf einem SEAT sammeln können, machte sich dennoch grosse Sorgen, ob er es noch können würde. Wie sich später herausstellen sollte völlig unbegründet! Auch für Andreas waren es die ersten Runden im Auto als auch Kurs; Christian kannte das Auto aus Zandvoort aber den Kurs nicht. Ein bunter Mix also; allen anderen, bis auf die Racing Divas ging es aber ähnlich. Die grosse Frage war natürlich, wie wir uns gegenüber dem MPB Auto schlagen würden.

Im freien Training stieg ich als letzter in der Folge ins Auto; ich hatte bereits die Runden vom Vortag und fühlte mich durchweg wohl. Christian, Seppi und Andreas haben super Zeiten zwischen 2:19 und 2:23 vorgelegt. Meine zweite Runde……Dreher kurz vor Ziel. Ich kam überhaupt nicht mit dem Auto zurecht. Irgendetwas passte nicht?! Das Auto? Ich? Knoten im Kopf? Nichts ging zusammen. Hing es vielleicht mit meinem Vater zusammen, der kurz vor meiner Abreise einen schweren Herzinfarkt erlitten hatte und ich ihn erst am Montag im Krankenhaus mit einem unguten Gefühl im Bauch zurück lassen musste?!
Nach weiteren 6 Runden bin ich ausgestiegen, musste mich erstmal sammeln. Das Quali haben dann Seppi und Christian gefahren und gerade Seppi hat einen sehr ordentlichen Job gemacht und das Auto auf P2 kurz hinter Jörg Müller gestellt. Was war das geil!!!!

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Das konnte meine Frust teilweise verblasen aber dennoch, am Abend musste ich mich beweisen.

Nachtraining; erste Runden für mich; gleiche Stelle, gleiche Welle, wieder quer, aber ohne Dreher; nichts ging zusammen. Zeiten um die 2:30……ok, es war nacht, viel Verkehr, aber damit musste ich nicht antreten. Nach 7 Runden aus dem Auto. Ich war super fit, nicht übermotiviert und voll fokussiert, dennoch, Zeiten gingen nicht; Ratlosigkeit. => Teamplay; gerade die Brüder haben mich zur Seite genommen und mir gut zugeredet. Meine Kollegen haben sich wahrscheinlich Sorgen gemacht, dass so eine Bremse an Bord ist :-) ! Aber auch sie haben sich bemüht, mir gut zu zu reden. Danke dafür Jungs!!

Jörg kam in die Box und hat mir dann den entscheidenden Tip gegeben. Ich brauchte Vertrauen ins Auto…..

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Also wieder rein und die letzten 40 Minuten des Nachttrainings voll genutzt. Die ersten Runden mit Stufe 1 des DSC “Traction Control” gefahren. Das vermittelte Vertrauen und ich konnte mich wieder an die Grenzen vom Auto rantasten. Sofort 5 sec schneller. Dann DSC ganz aus und volle Attacke. 2:24, 2:23, 2:22…..bei Nacht, ok, das passt. Alles bestens!
Man war ich erleichtert, ich konnte es also doch noch!

Wir haben dann abschliessend die Fahrerwechsel geübt, solange bis es gepasst hat. Die Konkurrenz hat zugeschaut und gemerkt, dass wir doch etwas mehr wollten, als nur dabei zu sein.
Die Zeiten aus den Trainingssitzungen im Vergleich zu den anderen Teams waren gut, sogar sehr gut in Summe. Es konnte mehr gehen. Die abschliessende Teambesprechung verlief auch ohne grosse Töne; Ablauf, Reihenfolge, Taktik bei Code 60; alle machten einen zufriedenen und entspannten Eindruck. Seppi war übrigens der Schnellste über den ganzen Tag; aber wen hat es gewundert??!!

23:30, ab ins Bett!

08:00 Uhr, der Wecker klingelt; boaah habe ich gut geschlafen und das vor so einem Ereignis. Ich musste ausgeglichen sein…
Paul und ich sind ins Café Nero und haben unserem Milchkaffee und das obligatorische Croissant mit Käse und Schinken genossen. Obwohl Christian das Warm-Up fahren sollte, wollte ich früh an der Strecke sein; alles aufsaugen, erleben.

Über Nacht haben die Jungs die Autos perfekt vorbereitet; am GT4 wurde noch die Ölpumpe im Getriebe getauscht. Reine Vorsichtsmassnahme.
Warm-Up: Christian fährt noch die Beläge an; kleinere Probleme am Mission Possible Auto; es wollte nicht anspringen, tat es dann aber doch.

Teamfoto; was für eine grosse Mannschaft!!

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Damit konnte es in die Startaufstellung gehen. Langsam füllten sich auch die Zuschauerränge. Mehr als im letzten Jahr. Die Start-Ziel Gerade war randvoll. Schrecksekunde; das Mission Possible Auto sprang wieder nicht an. Leichtere Hektik brach aus. Kabel wurden gelegt; irgend etwas mit der Stromzufuhr zum Anlasser passte nicht. Fehler erkannt, Fehler gebannt. Auto sprang an. Noch in der Startaufstellung wurde die Software von BMW angepasst und wir konnten durchatmen.

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Noch ein paar Schulterklopfer hier und da, dann ging es auch schon in die Einführungsrunden. 95 Starter!!!
Besonders beeindruckend an dieser Stelle war, dass der am Vortag im Training heftig verunfallte 458er Ferrari mit komplett neuer Front auch am Start war. Das so etwas möglich ist…..in der Werkstatt hätte die Reparatur locker Monate gedauert. Es wurde sogar ein neuer Rahmen in Alu über Nacht geschweisst. Das Auto kam sogar ins Ziel! Tolle Leistung!

14:00 Uhr; Start zum Rennen!

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Christian konnte auf der Start-Ziel Geraden Jörg Müller überholen; leider machte ihm dann unser GT4 einen Strich durch die Rechnung und Jörg schlüpfte in der nächsten Kurve wieder innen durch.
Dennoch, der Abstand zum Führenden wurde nie grösser als 7-10 sec. Tolle Leistung von Christian der mit konstant super Zeiten den ersten Stint als Zweiter beendete und an Andreas übergab. Der um 20 sec schnellere Boxenstopp hat uns dann gleich auf P1 vorgespült. Andreas hat den Platz durch den ganzen Stint verteidigt und an mich übergeben.

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Ach Du grüne Neune….P1…und dann noch bei Nacht starten….
Boxenstopp, super gelaufen. Tanken, perfekt! Raus auf die Strecke. Licht? Erstklassig; die neue Brille funktioniert einwandfrei. Auto? Einmalig, also Attacke und P1 halten. Zwischenzeitlich waren die Divas kurz vorne, da wir bei Code 60 einmal Pech hatten, das drehte sich dann aber bei einer Code 60 Phase in meinem Stint wieder und ich übergab an Seppi auf P1.
Durchatmen, Stint gut gelaufen. Nix kaputt!
Wenn ich nicht trainiert hätte, hätte man mich aus dem Auto ziehen müssen. So war nach kurzer Erholungsphase alles schnell wieder ok. Eine Banane vernichten, trinken, umziehen und wieder rein in die Box. Schlafen? Nein, das geht nicht; viel zu viel Adrenalin….
Auch Seppi und Christian konnten den ersten Platz weiter halten. Das MPB Auto war mittlerweile weit zurück gefallen. Sie hatten Bremsprobleme; also blieben die Divas als Gegner. Die hatten wir auch vorab schon auf dem Schirm!
Auch der GT4 hatte Probleme, nachdem er von einem SLS abgeschossen worden ist. Nach einer Stunde Reparaturzeit war das Podium wohl weg; aber kämpfen, die anderen müssen auch erst einmal ankommen….wer weiss, was dann noch geht.

Nach 9 Stunden auf P1, Wechsel von Christian auf Andreas und gleichzeitig die Bremsbeläge vorne. Auto steht ungewöhnlich lange……Probleme mit dem Rücksteller auf der linken Seite. 3 Runden Verlust auf die Divas. Das sind so die kleinen Dinge, die einfach passieren können und Dir gleich mal das Rennen verhageln ;-) ! That`s racing also weiter volle Attacke!

Der zweite Platz schien uns nun auf die Fahne geschrieben zu sein; dennoch, wir wollten ganz nach vorne. Das Team harmonierte prächtig. Für mich fühlte es sich so an, als würden wir uns schon ewig kennen und zusammen fahren.

Christian war etwas unglücklich über seine Zeiten im zweiten Stint; viel Verkehr, Nacht…mochte er nicht so richtig.

Mein zweiter Stint stand an. Helm auf, Trinkflasche verbinden, auf Andreas warten. Fahrerwechsel; super…zack zack ging das. Neue Reifen, tanken, raus auf die Strecke. Die ersten drei Runden Rhythmus finden; da brauche ich noch zu lange. Dann, am Ende der Gegengeraden in der vierten Runde in den Rückspiegel geschaut, da war ein M235 hinter mir. Bennie teilte mir mit, dass das wohl eine Diva sei. Da die Mädels konstant schnell waren dachte ich mir, lass sie vorbei und häng Dich dran. Man kann nur lernen. Mei war das ein Spass!!!
Wir wechselten ständig die Plätze auf der Strecke: mal war ich eine Sekunde schneller, mal Sandra. So ging das gute 20 Runden lang, bis uns eine Code 60 Phase trennte. Ich musste tanken, damit ich die zwei Stunden Fahrzeit voll bekomme. Die Divas wechselten auch den Fahrer. Das Übel in dem Stint war, dass ich ab der zweiten Runde nichts mehr zu trinken hatte. Die Verbindung von Helm zu Flasche hatte sich gelöst. 2h ohne Trinken??? Wie schon oben gesagt, ohne Training wäre ich gestorben….also durchbeissen.

Kurz vor Schluss ist mir dann noch ein Clio in die Seite gerutscht, der sich wohl etwas in der Kurve vertan hatte und mich unbedingt überholen wollte. Gott sei Dank ist nichts kaputt gegangen, da ich die Lenkung rechtzeitig aufgemacht habe und von ihm weg gelenkt hatte….durchatmen.

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Nach dem Stint unterhielten wir Fahrer uns, wie wir weiter fahren wollen. Attacke auf den ersten Platz, oder den zweiten Platz sichern? Es waren 4 Runden Rückstand auf P1; das ging aus eigener Kraft nicht aufzuholen, die Zeitabstände waren zu gering. Aber, weiter Druck aufrecht erhalten; vielleicht würden sie einen Fehler machen, oder auch in ein Problem laufen.

Die Mission Possible Jungs machten einen irren Job. Sie spulten Runde für Runde ab, Wechsel für Wechsel….alles ging ohne Probleme. Das Auto lief wie ein Uhrwerk wie die Fahrer auch. Und die Zeiten gerade von Gustav….mannomann! Chapeau!!! Der GT4 lief, ohne ABS, aber kämpfte sich auch stetig nach vorne.

Ich habe mich dann in der Nacht für 1 1/2 Stunden ins Mietauto gelegt, bei laufendem Motor und Heizung. Heizung? Ja, es war richtig kalt in der Nacht. Wecker auf 05:30 gestellt, um 06:00 sollte mein dritter Stint sein. Um 05.20 bin ich vor Schmerz im linken Bein aufgewacht; ich hatte einen saftigen Krampf auf dem Schienbein. Warum? Ich hatte nicht genug nach dem Stint ohne Trinken getrunken und mein Körper meinte wohl, dass das nicht gut sei…..Also humpelnd ins Medical Center; der Arzt schaute mich an: ” You have cramps, right?”….Yes, sir….it`s visible, or not?
“2 litres of water and this”….er übergab mir ein kleines Alutütchen. Kenne ich sonst nur aus Filmen und für gewöhnlich werden die Besitzer solcher Tütchen irgendwann verhaftet….
Naja, in einem muslimischen Land sollte dann doch eher nur ein Medikament darin sein!

Elektrolyte, Magnesium, Vitamine; was für eine Bombe…da ist das andere Pulver wohl Kindergeburtstag dagegen (nicht, dass ich da mitreden könnte). Nach 10 Minuten war alles gut.

Ich hatte in der Nacht meine Anzüge rausgehängt zum trocknen. Was für eine dämliche Idee….durch die hohe Luftfeuchtigkeit waren sie pitsche patsche nass. Da stand ich nun also tropfend in der Box, fertig um Dritten Stint. Noch schnell mit einem Heißluftfön wenigstens den Oberkörper trocknend. Improvisation ist das wohl..

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Rein ins Auto und los. Platz zwei sichern….

Der Verkehr war viel viel schlimmer als bei Nacht und ich wusste erstmal nicht, wie mir geschah. Ich war inmitten von 3245 GT3 Fahrzeugen, so kam es mir jedenfalls vor. Etwas irritiert ob der neuen Situation waren die Zeiten dann auch nicht so sonderlich. Zudem hatte ich ein sehr lautes schleifendes Geräusch vorne rechts welches nach dem Stop während der Code 60 Phase zu einem lauten Klopfen in den Kurven mutierte. Ich beschloss daher, in die Box zu kommen und das nachschauen zu lassen. Bei der Gelegenheit auch gleich auf Seppi zu wechseln. Die Kommunikation war an der Stelle nicht ganz optimal und Seppi war noch nicht bereit, als ich in der Box stand. Die Jungs fanden nichts, ausser Schleifspuren in der rechten Felge. Offensichtlich hatte sich Pickup dort gesammelt und gegen den Bremssattel geschlagen. Besser einmal zuviel geschaut….unser Vorsprung auf P3 war mit gut 30min sehr komfortabel.

Zu dem Zeitpunkt war mir nicht klar, dass es mein letzter Stint sein würde.

Ich fuhr zurück ins Hotel (welch Luxus) und genoss eine Dusche. Auschecken, zurück zur Strecke. Frisch gestriegelt kam ich in die Box……SCHOCK!!!! Da steht unser Auto, was macht der da? Der muss auf der Strecke sein!!!! Blick auf den Zeitenmonitor; noch P2, 10 min auf P3. Was war los?
Radlagerschaden hinten links. Die Jungs geben alles, wirklich alles und das nach 20 Stunden!

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Der Vorsprung schmilzt Runde für Runde und die Euphorie weicht so langsam aber sicher grenzenlosem Frust. Sollten wir Opfer der 50% Regel eines 24h Rennens werden? Konnte nicht sein.

Auto fertig und zurück auf die Strecke. Wir wurden auf P4 zurück geworfen mit knapp 2 Runden Rückstand auf P2 und 100 sec auf P3. Jetzt fängt die Rechnerei an. P2 muss noch zwei Fahrerwechsel machen. P3 wohl auch. Könnte es reichen, wenn wir jetzt die Kleinigkeit eines 3h Sprintrennens voll durchballern?
Team-Taktik: Christian und Seppi mussten es machen, da sie konstant 1-2 sec schneller sein können als Andreas und ich!

Was war das für eine Anspannung. Alle haben mitgezittert. Bei der Nervosität fiel völlig ausser Acht, dass Danielle in der Nacht noch einen Allergieschock hatte und im Medical Center dem Sensenmann von der Schippe gesprungen ist. Trotzdem stand sie da und hat alle angepeitscht. DANKE!

Souverän haben die beiden das Ding dann nach Hause gefahren mit 40sec Vorsprung auf P3 am Ende und nach 24h! Riesenfreude beim Team nicht nur über unseren zweiten Platz sondern auch über die Zielankunft der Mission Possible und dem noch versöhnlichen 4ten Platz des GT4.

Es war ein absolut grossartiges Erlebnis in einer grossartigen Umgebung mit einem unglaublichen Team!

Herzlichen Glückwunsch an die Racing Divas! Ihr habt am Ende verdient gewonnen.

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Ich freue mich heute noch wie Bolle, wenn ich an das Podium denke! Hätte mir einer vor zwei Jahren gesagt, dass ich bei einem 24h Rennen mal auf dem Podium stehen würde, dann hätte ich das sicherlich nicht geglaubt. Es ist immer noch wie ein kleiner Traum! Dank der Sorg Brüder ist das schonmal in Erfüllung gegangen. Jetzt muss das dieses Jahr auch am Ring beim 24er was werden!
Danke auch an meine Sponsoren, die mir das alles ermöglichen!

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Aber der grösste Dank geht an meine Teamkollegen und dem gesamten Mechanikerteam. Es war einfach irre, vor allen Dingen das Ständchen, als wir auf dem Podium waren! Nanananana, Thunder!

Liebe Grüsse aus Konstanz,

Euer Lars

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